Petition zum Bankenwesen

Version 4, 120.61.14.247 am 29.3.2010 09:31
Daten
web: https://epetitionen.bundestag.de/in ... etails;petition=3145

Petition: Bankenwesen - Trennung in Investment- und Geschäftsbanken

Ende der Mitzeichnungsfrist: 18.08.2009

Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, daß: keine Steuergelder – weder direkt noch in Form von Garantieen – zur Kompensation von durch Spekulation verursachten Bankverbindlichkeiten, zur Absicherung von uneinbringlichen Krediten, Derivatgeschäften oder anderen toxischen Finanztiteln mehr aufgewendet werden. Statt dessen sollen die Banken analog dem Glass-Steagall-Act in Geschäfts- u. Investmenbanken getrennt und Zweitgenannten mitsamt den Spekulationsverlusten per Konkurs abgewickelt werden.

Begründung

Die Behauptung, die Kompensation von Bankenverlusten aus Steuermitteln sei alternativlos, da diese Banken systemisch unverzichtbar seien, greift nicht: da diese Unsummen an Spielschulden ohnehin nie in der Realwirtschaft kursiert haben ist nicht einzusehen, warum sie nun mit Geld, welches der physischen Wirtschaft, dem Sozial- und Gesundheitswesen entzogen wird, kompensiert werden sollen. Im Gegenteil: um den Kapitalfluß in der Realwirtschaft sicherzustellen ist es notwendig, dafür Sorge zu tragen, dass dieser angehäufte Finanzgiftmüll weder die physischer Wirtschaft tangieren, noch das dort benötigte Kapital abziehen kann. Dies kann nur in der Form geschehen, dass all diese faulen Kredite, der gesamte angehäufte toxische Finanzmüll wie oben beschrieben konsequent abgeschrieben und so entsorgt wird.

Das durch die Finanzkrise hervorgerufene Bedrohungspotential ist inzwischen im Begriff, unsere gesamte Gesellschaft zu destabilisieren: auf der einen Seite werden hunderte Milliarden Euro Steuergelder, europaweit sogar Billionen, direkt oder in Form von Garantien in die Löcher gestopft, die durch die Gier derjenigen geschaffen wurden, die das Bruttosozialprodukt durch Insolvenzen erhöht haben. Auf der anderen Seite will man den Bürgern vermitteln, daß für ihre Belange, für die Rettung produktiver Unternehmen, für eine bessere Gesundheitsversorgung, Infrastruktur und dergleichen mehr, nicht genug Geld vorhanden sei.

Gerade diejenigen, die in der Politik am lautesten das Sparen predigen, wenn es um ein paar Milliarden geht, sind erstaunlich ruhig, wenn es darum geht, den gut hundertfachen Betrag zu Kompensation von Spekulantenschulden aufzubringen. Ausgerechnet jene, die am lautesten rufen, dass der Staat nicht alle Unternehmen retten kann und dürfe, sind die, von denen man am wenigsten hört, wenn es darum geht, eine halbe Billion Euro in finanziellem Giftmüll zu versenken. Ebenfalls ist es nicht vermittelbar, dass gerade diejenigen, die als Teil des Problems an der Entstehung dieser Krise mitgewirkt haben, jetzt wieder in der Front derer zu finden sind, die sich der Bevölkerung als lösungskompetent präsentieren. Das Volk ist nicht blind und fühlt sich zu Recht verkauft! Die Gefahr, dass diese Ungerechtigkeit, diese Ausplünderung von Volkseigentum, zu gewalttätigen Demonstrationen führen wird, wächst stetig. Zudem wird hier zwangsläufig der Boden für radikales Gedankengut bereitet.

Unser Geld muß so investiert werden, dass wieder eine echte Beziehung zwischen Arbeitskraft und Reichtum hergestellt wird. Wen will die Politik retten – unsere Familien oder die Banken? Unsere Unternehmen oder die Spekulanten? Die Bürger dieses Landes erwarten, daß sie von der Politk geschützt, und nicht an Finanzhasardeure verkauft werden! Von Ihrer Entscheidung in dieser Frage hängen sowohl die weitere Ausrichtung unseres Wirtschaftssystems hin zu einer gerechteren Ordnung ab, als auch die zukünftige Stabilität unserer Gesellschaft und unserer Demokratie. Generic Viagra Cheap Generic Viagra Buy Generic Viagra Generic Viagra Cheap Generic Viagra Kamagra Finpecia Penegra Buy Generic Viagra Cheap Generic Viagra